Dienstag, 3. juni 2008
Jetzt ist für mich der Rennsteiglauf 2008 endgültig Geschichte. Mein nächstes Ziel ist der Alpenmarathon von Anzere nach Leukerbad im Schweizer Wallis.
Eine neue Herausforderung... Wieder etwas, was ich noch nie gewagt habe... Ein Marathon mit insgesamt ca 1600 Höhenmetern!
Und dann gehts auch noch über Stock und Stein, über Almwiesen und unwegsames Gelände. Trotzdem überwiegt die Freude darauf und nicht die Angst.
Nein - Angst habe ich nicht davor - aber doch eine gehörige Portion Respekt, die diese Strecke aber sicher auch verdient.
Es ist ein relativer kleiner Lauf - mit nur einigen hundert Teilnehmern, aber landschaftlich sehr reizvoll. "Otto Normalläufer" wie ich startet 2 Stunden vor dem Elitefeld, so das wir ausreichend Zeit auf der Strecke haben.

Ich bin gespannt auf meinen Trainingsplan. Was wird neu sein, was anders als beim Training für den Rennsteiglauf? Wird er härter?

Den Plan für die ersten 3 Wochen habe ich heute erhalten, es ist ein lockerer Einstieg ins Training und begann gestern mit einem 50min Lauf - und das bei herrlichsten Sonnenschein und angenehmer Temperatur.
Aber sooo locker wird er vermutlich nicht bleiben....
Die kleine 30min Laufeinheit, die heute geplant war, fällt buchstäblich ins Wasser. Nicht das Wasser läßt mich zurückschrecken, sondern das Donnergrollen ist doch etwas unheimlich....
Nach einem Blick aufs Wetter von morgen früh in Niddatal habe ich mich entschlossen, die heute ausgefallenen 30min morgen früh  "nachzuholen"

Das heißt:  04.00Uhr Wecker stellen und los gehts!


von Petra veröffentlicht in: Training Community: Laufen
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Sonntag, 1. juni 2008
"Laufen sollte nicht nur immer daraus bestehen, wie kann ich eine Strecke in kürzester Zeit zurücklegen und nur die Zeit ist wichtig. Es gibt viel andere schöner Erlebnisse auf der Strecke, die man mit nur schnell laufen verpasst."
(Klaus in seinem Kommentar zu Holgers Bericht)

Dieser Kommentar hat mich heute begleitet - den ganzen Tag und  jawohl - auch abends beim Laufen.

Ich habe meine Laufpause beendet!

Den ganzen Tag habe ich mich schon so darauf gefreut! Ich mußte heute arbeiten und immer wieder fiel mein Blick durchs Fenster in die schöne, fast schon sommerliche Landschaft. Ich konnte es kaum noch erwarten!
Vor wenigen Tagen habe ich in meinem offenen Brief an Martin geschrieben, daß ich immer auf meinen Körper hören werde. Genau das habe ich heute getan. Ich wollte, mein Körper wollte laufen!
Ich glaube, ich habe noch nie einen solchen "Heißhunger" auf`s Laufen verspürt.  Als ich zu Hause war, sprang ich in die Laufklamotten,  warf  erst einen Blick in unser kleines, liebevolles Rennsteiglaufforum, las das Thema Startseite-Lied ausknipsen  und lief los. Jetzt logischerweise mit Ohrwurm :) - dem Rennsteiglauflied. Ich summte es ständig vor mich hin und mußte immer wieder über unsere Diskussion im Forum  schmunzeln. Allerdings habe ich festgestellt, daß ich auch nicht sonderlich textsicher bin und beschloß für mich, daran bis zum nächsten Rennsteiglauf noch ein wenig zu "arbeiten"
Mit dem Rennsteiglauflied im Ohr lief  es von Anfang an locker und leicht, ich habe mich schon lange nicht mehr so wohl gefühlt! Die Laufpause hat mir gut getan, aber jetzt ist sie vorbei! Martin wird schon dafür sorgen, daß ich es nicht übertreibe, aber das will ich auch nicht.
Immer wieder denke ich über Holgers Bericht nach und das Echo, das es ausgelöst hat. Klaus hat gestern in seinem Kommentar genau meine Empfindungen zum Ausdruck gebracht und mich die Frage stellen lassen: Worin besteht der Sinn des Laufens?
Sicher hat da jeder seine eigene Meinung. Aber ich habe in vielen Diskussionen diesen verbissenen Ehrgeiz rausgehört, auf Teufel komm raus noch ein paar Sekunden rauszuholen, nur an neue Bestzeiten zu denken und sich dafür zu "quälen"!
Versteht  mich nicht falsch, ich habe wirklich nichts gegen Leistungssport. Aber immer häufiger begegnet mir auch im Volkssport dieser verbissene Ehrgeiz. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man das Laufen "geniessen" kann, wenn man nur neuen Bestzeiten "nachjagt". Ich laufe durch den Wald, sehe die Bäume, die Natur, fühle mich glücklich und frei. Kann es ein schöneres Ziel geben? Wäre ich glücklicher, wenn ich einen Marathon in 4 Stunden schaffen würde?
Ich würde mich freuen, wenn noch viel mehr Läufer den Weg als ihr Ziel betrachten würden.
Viele Anfänger schrecken vielleicht auch davor zuück, weil sie sich vom "Leistungsgedanken" im Freizeitsport erschlagen fühlen... und einfach Angst haben, nicht schnell genug zu sein? Und deshalb vielleicht as Laufen aufgeben, bevor sie richtig angefangen haben?
Oftmals höre ich Läufer, insbes. Laufanfänger, wie sie sich entschuldigen (müssen), daß sie langsam laufen.
Das ist eigentlich nur schade.
Ich bin froh und glücklich, daß ich inzwischen Freunde gewonnen habe, die mit mir langsam und genußvoll laufen.
Mein Leben ist dadurch reicher geworden.
Danke Klaus, für deinen Komentar. Danke auch Dir lieber Joghi, fun walker, Petra, Ramona und Etzelmania für eure Kommentare zu Holgers Bericht.
Danke auch Dir, lieber unbekannter Holger (der nicht mit dem Holger aus dem Bericht identisch ist), daß Du Holgers Bericht im  Forum der Streakrunner verlinkt hast, damit ihn noch möglichst viele Läufer lesen.

Ich war heute nicht sehr lang unterwegs, aber ich bin nach Hause gekommen und war glücklich.

von Petra veröffentlicht in: Laufen und Geniessen Community: Wellness und Gesundheit
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Donnerstag, 29. mai 2008
Meine Laufpause dauert nun schon 12 Tage. Bis jetzt habe ich die Erholung genossen. Holger hat mir empfohlen: Geh mal ein Eis essen! Hab ich gemacht, Holger!
Nicole hat mich in ihrem Kommentar gefragt:  " Macht ihr denn alle gar nichts anderes als laufen?"
Doch, Nicole, machen wir! Ich habe meine Freizeit anderweitig genossen - wenn auch nicht ganz ohne Sport. Radfahren hat sich wegen meiner Rückenprobleme als nicht so prickelnd erwiesen , aber meine Rückengymnastik habe ich regelmäßig durchgeführt.
Und  nicht zu vergessen: Ist Fensterputzen eigentlich auch Sport? Und Bügeln?  Auch wenn`s nicht so wirklich Spass macht - die lauffreie Zeit hat einen positiven "Nebeneffekt" : Ich konnte vieles nachholen , was vor meinem Marathon so alles liegen geblieben ist.
                                                                                                                                                                                                                                      





Mein Hund Eyko freut sich auch - es ist wieder mehr Zeit für ausgiebiges Kuscheln und die heißgeliebten Streicheleinheiten. Davon kann er nicht genug bekommen....
Ausgedehnte Spaziergänge gehen leider nicht - es ist einfach zu heiß.
Da verkriecht er sich lieber in die hinterste Ecke des Flures, da wo die kühlenden Fliessen am Kältesten sind...










Langsam wird der Kopf wieder frei. Ich werde  wieder heiß auf`s Laufen. Aber ich werde noch ein paar Tage warten. Vorfreude ist die schönste Freude?
Ich denke mal, daß ich nächste Woche wieder ins Training einsteige, am Sonntag morgen vielleicht schon mal einen schönen Morgenlauf mache.
Bis dahin: hab ich viel Arbeit und in der Freizeit gönn` ich mir was Schönes!

von Petra veröffentlicht in: Allgemeines Community: Wellness und Gesundheit
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Sonntag, 25. mai 2008
Lieber Martin,
falls Du das jetzt  liest: Ich habe mich daran gehalten und bin eine Woche nicht gelaufen! Ich weiß, daß Du eine solche Regenerationsphase für wichtig und richtig hälst und hast damit sicher auch recht. Aber heute - 8 Tage nach meinem Marathon  und nach meiner Erfahrung beim Radfahren (nee- das ist wirklich nix für mich) hat`s mir heute so in den Beinen gejuckt, daß ich einfach loslaufen mußte....
Allerdings bin ich ganz langsam, in meinem Wohlfühlbereich gelaufen. Und ich habe - das muß ich ganz ehrlich zugeben - gemerkt, daß mein Körper den Marathon noch nicht zu 100% "verdaut" hat. Igendwie fehlte die Lockerheit, die sich sonst nach  einer Weile laufen  immer einstellt...
Meine Gedanken wanderten zu den Supermarathonis, die nach den 73km vom Rennsteig jetzt schon wieder mitten im Training für die 100km in Biel stehen und auch zu den Streakrunnern, die täglich laufen - auch an einem Tag nach einem 73km Lauf. Ich bewundere diese Läufer. Oft ertappe ich mich bei dem Gedanken, sowas auch zu versuchen. Aber mein Körper sagt mir: Marathon laufen ist genug, diese Belastung reicht mir, ich brauche etwas länger zu Regeneration!
Ich habe mir immer geschworen, auf meinen Körper zu hören. Vielleicht gibt er mir ja irgendwann einmal das Signal, einen Ultra in Angriff zu nehmen. Aber bis dahin werde ich mir und meiner Linie treu bleiben: Ich will solange es in meinem Leben geht, gesund bleiben und laufen können. Diesem Ziel ordne ich alles unter. Und ich merke: falscher Ehrgeiz ist ein schlechter Berater. Ich gebe zu, daß ich mich schon einige Male fast meinem Ehrgeiz geopfert habe. Holgers Bericht hat bei mir nicht nur Gänsehaut erzeugt, er hat mich auch zum Nachdenken gebracht.
Deshalb möchte ich hier an dieser Stelle Dir, lieber Martin, für die Trainingspläne, die Du mir erstellt hast, ganz herzlich danken. Du weißt, was ich kann und weißt aber auch, was ich nicht kann. Deine Trainigspläne haben mich immer zum Ziel gebracht und  mich nicht  überfordert.
Ich bin froh, daß ich mich daran gehalten habe und in der Marathonvorbereitung nicht noch mehr gemacht habe. Mein Rücken und meine Gelenke danken es mir.
Ich werde meinem Körper noch ein paar Tage Regeneration gönnen, bevor ich ins Training für den Alpenmarathon einsteige.
Viele Grüße
Petra
von Petra veröffentlicht in: Training Community: Sport
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Freitag, 23. mai 2008
Der Muskelkater ist vorbei, der Körper erholt sich langsam von den Strapazen und ich beginne, mich so ganz langsam auf mein nächstes Ziel einzustimmen - den Alpenmarathon von  Anzere nach Leukerbad im Schweizer Kanton Wallis mit einer Höhendifferenz von 1500m aufsteigend und 1650 Höhenmetern absteigend. Ich habe 14 Wochen Zeit, mich auf meine nächste Herausforderung vorzubereiten, die noch härter als der Rennsteiglauf sein wird. Am liebsten würde ich gleich wieder loslaufen, aber ich halte mich diszipliniert an die Hinweise von Martin, der meinen Trainingsplan auch für den nächsten Marathon erstellt.
Eine Woche Ruhe hat er mir verordnet - d.h. eine Woche nicht laufen, was mir ganz schön schwer fällt. "Mut zur Formlosigkeit" hat das Boris in seinem Vortrag wenige Wochen vorm Start zum Rennsteiglauf genannt. Naja .- so ganz will ich ja meine Form eigentlich nicht verlieren... Aber ich vertraue Martin und halte mich an seine Hinweise. Allerdings bedeutet "nicht laufen" ja nicht, daß ich überhaupt keinen Sport machen darf....
Deshalb habe ich heute das Rennrad meines Mannes aus dem Keller geholt und bin einfach mal losgeradelt... Nein - ich bin nicht einfach nur geradelt, ich habe schon versucht, ein ordentliches Tempo anzuschlagen. Das Ziel war das 22km entfernte Bad Vilbel, wo meine Hilfe bei der Beseitigung von Renovierungsspuren in der Wohnung meiner Tochter gefragt  war. Nach einigen Stunden war ich total geschlaucht - und der Rückweg stand noch an.
Trotzdem muß ich wohl ziemlich entgeistert geschaut haben, als mir meine Tochter vorschlug, mit der S-Bahn zu fahren. Das ging mir dann doch gegen meinen Ehrgeiz und ich schwang mich auf`s Rad. Allerdings merkte ich da schon, daß ich das Radfahren ja nun überhaupt nicht gewöhnt war. Ob ich morgen noch gerade auf dem Stuhl sitzen kann? Irgendwie hatte ich das Gefühl, daß der Sattel immer härter würde. Vielleicht hätte ich doch mit meinem eigenen Rad fahren sollen? Das ist vielleicht nicht so schnell, aber wesentlich bequemer!
Unterwegs traf ich viele Läufer. Seufz! Neid! Ich wäre auch am liebsten  vom Rad abgestiegen und mitgelaufen. Jedenfalls habe  ich gemerkt, daß Radfahren für mich keine wirkliche Alternative darstellt. Ich hoffe, daß ich noch viele Jahre laufen kann, daß ich von Verletzungen und Krankheiten verschont bleibe. Ich kann mir ein Leben ohne Laufen nicht  mehr vorstellen und will es auch gar nicht.
Der Marathon ist 6Tage her - die Schmerzen sind vergessen und ich freue mich auf den Nächsten!
Jetzt heißt es für mich, noch stärker als bisher ins Bergtraining einzusteigen und mitunter auch ein paar km mit dem Auto zufahren, bevor ich loslaufe. Trotzdem: Ich freue mich drauf!

Bald geht das Training weiter!

von Petra veröffentlicht in: Allgemeines Community: Laufen
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Mittwoch, 21. mai 2008

















Das war die coolste Läuferparty, die ich je in meinem Leben erlebt habe!


Nur wenige Stunden, nachdem wir 73 oder 43 oder 21km in den Beinen hatten oder 17km gewandert waren, trafen wir uns zur geilsten Läuferparty aller Zeiten!
Bereits im Vorfeld haben sich die user des Rennsteiglaufforums einen gemeinsamen Tisch organisiert - um sich kennenzulernen und den 36. Rennsteiglauf mit tausenden anderen Läufern im Schmiedefelder Festzelt gebührend zu feiern! 
Bisher kannten wir uns nur aus dem "virtuellen" Raum und trotzdem waren wir uns schon sehr vertraut. Ein Vertrauen und eine solche Symphatie, von dem ich es niemals für möglich hielt, daß  sich  so etwas in einem Forum entwickeln könnte.
Schon nach einem kurzen persönlichen Kennenlernen haben wir zusammen gefeiert, gelacht, geschunkelt und gesungen - als wenn wir uns schon jahrelang kennen würden.

Das ist es, wenn man sagt:  Sport verbindet!

Nein - jeder von uns läuft für sich, Laufen ist kein Mannschaftssport. Und trotzdem: Unser gemeinsames Hobby verbindet uns. Es verbindet uns in einem solchen Maße, daß hier ein Team entstanden ist. Ein Team, das dies auch mit unseren einheitlichen Shirts nach außen demonstriert hat: das FORUMTEAM Rennsteiglauf.

Bereits nach kurzer Zeit war die Stimmung am Kochen....



















Natürlich gab es auch einige Überraschungen...
Eine davon waren die Köhlerküsse und Doppelkekse



































Natürlich mußten wir auch unser Tipp - Spiel auswerten. Derjenige, dessen Tipp der  genauen Starterzahl beim Supermarathon am Nächsten kam, hatte das größte Läuferbier aller Zeiten gewonnen - und das war unser Andy, der sogar fast einen Volltreffer gelandet hätte!


















            

               Natürlich gibt es auch ein "Nachher-Bild" !
               Allerdings ist dieses Bild erst viele Stunden
               später entstanden.
               Irgendwie wollte und wollte das Bier nicht
               alle werden!


Auch für unseren Kai alias "Orange" gab es noch eine Überraschung: unser Forum-Shirt als Unikat !


















                             Von diesem Moment an erstrahlte unser
                             Tisch in
                                                orange!
     



Da ich an diesem Abend viel unterwegs  und ständig auf der Suche nach meinem Bierglas war, habe ich dieses zu später Stunde gekennzeichnet:

















Von nun an mußte ich nicht mehr suchen......



Lieber Harald!
An dieser Stelle vielen herzlichen Dank für Deine Unterstützung bei der Vorbereitung dieser Party und für Deine Super-Versorgung an diesem Abend!
Ich bin überzeugt, daß ich diesen Dank im Namen von uns allen aussprechen darf!






Zum Abschluß meines kleinen Berichtes noch ein paar Impressionen vom Abend.... alle anderen Bilder findet ihr hier.





















































von Petra veröffentlicht in: GutsMuths Rennsteiglauf Community: Sport
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Montag, 19. mai 2008
Es ist geschafft! Ich habe zum 2.Mal einen Marathon auf dem Rennsteig gefinisht und bin rundum glücklich, megastolz und zufrieden - auch wenn ich meine angestrebte Zielzeit nicht erreicht habe. Sie war heute einfach nicht drin.  Egal.  Am 16. Mai 2009 gibt es wieder einen Rennsteiglauf!  Aber der Reihe nach.....

Meine Aufregung stieg in der Nacht zum Samstag ins Unermessliche. Meine Nervosität und Unruhe war zwar nicht ganz so schlimm wie im vergangenen Jahr, aber sie hat immerhin noch soweit gereicht, daß ich bereits 4.30Uhr munter war, obwohl ich eigentlich bis 6.00Uhr  hätte schlafen können.
7.00Uhr  wollten mich Udo und Ruth, die den ersten Marathon ihres Lebens vor sich hatte, abholen. Obwohl ich keinen Hunger hatte, habe ich doch lieber ein kleines Frühstück zu mir genommen. Einen Hungerast auf den ersten Kilometern wollte ich ja nun nicht riskieren. Bodo von den Hönower Schildkröten wollte mit uns fahren, aber kurz vor 7.00Uhr war immer noch nichts von ihm im Frühstücksraum der Pension zu sehen. Ob er verschlafen hat? Gibts sowas auch? Nein - er kam gerade noch rechtzeitig, so daß wir gemeinsam pünktlich und bei herrlichen Sonnenschein losfahren konnten.

Je näher wir nach Neuhaus kamen, um so dunkler wurden die Wolken und es begann leicht zu regnen. Naja, der Regen war nicht allzu heftig - jedenfalls noch nicht. Das sollte sich allerdings  ändern....

Nach mehreren kritischen Blicken nach draussen entschied ich mich,  ein langes Shirt unter meinem "Auf`s Ganze Shirt" zu tragen und auch die Regenjacke mitzunehmen. Auch mein Getränkegürtel hatte ich dabei, weil ich mir eingebildet habe, daß meine eigene Getränkemischung mir  - wie in Frankfurt - ein Laufen ohne Krämpfe ermöglichen würde....

Gegen 8.30Uhr verliesen wir die GutsMuthshalle, begaben uns in den hinteren Teil des Startgartens und trafen dort Schlawiner, Birgit und viele anderen Umsteiger. Mittlerweile schüttete es wie aus Eimern. Ruths Mann hatte 2 Regenschirme dabei, von denen ich einen benutzen durfte. Selbst das bewahrte mich nicht vorm völligen Durchnässen....
Und so sah`s aus - in Neuhaus, am 17.05. kurz vor 9.00Uhr:


































Plötzlich gab es noch eine Riesenüberraschung für mich: Vor mir stand Kai, den ich aus unserem Rennsteiglaufforum - aber noch nicht persönlich - kannte und mit dem ich u.a. heute abend am Foritisch feiern wollte.
 

















Auch unsere Zug- und Bremsläufer hatten ihre Luftballons mit Gas gefüllt und waren bereit für den gemeinsamen  Lauf mit uns. Leider war der Regen sooo heftig, daß es den ersten Luftballon bereits vorm Start entschärft hatte...


















Trotz des Unwetters vorm Start liesen wir es uns nicht nehmen, gemeinsam den Schneewalzer - mehr oder weniger textsicher zu singen und zu schunkeln.  Davon gibt`s jetzt leider keine Bilder, da ich mein Handy inzwischen Udo gegeben hatte und ich mich jetzt  - ohne Handy - ganz auf meinen Marathon konzentrieren wollte.

Als 9.00Uhr endlich der Startschuß fiel, war ich einfach nur noch froh, daß es endlich losging... Endlich war es soweit!

Gemeinsam mit Kai setzte ich mich in Bewegung. Wir quatschten ein wenig und  schon hatte ich Frank, Holger und Ruth  im riesigen Läuferpulk aus den Augen verloren. Da ich mir sicher war, daß sie hinter mir gestartet waren, lies ich mich ein wenig zurückfallen und habe sie auch bald wieder gefunden. In unserer Gruppe liefen noch mehrere "Auf`s Ganze Läufer" - nicht nur aus diesem, sondern auch aus vergangenen Jahren. Da wir in einem ruhigen Tempo liefen und die Gelegenheit zu diversen Unterhaltungen hatten, vergingen die ersten km wie im Flug. Ich fühlte mich gut und freute mich auf die nächsten vor mir liegenden km. Bereits nach etwas mehr als 5km gab es die erste Verpflegungsstelle. Es fiel mir schwer, aber ich habe mich schon hier gezwungen, etwas zu trinken. Langsam kam lies der Regen nach und es lies sich sogar die Sonne blicken. Trotzdem war meine Laufkleidung  immer noch nass, aber: Rennsteigläufer sind doch die härtesten!

Als es den Anstieg zur Turmbaude in Masserberg hochging, fing ich allerdings an zu schwitzen, so daß ich mich oben entschloss, Udo meine Regenjacke zu geben. Ich fühlte mich gleich viel wohler beim Laufen.
Weiter ging es jetzt über die berühmt-berüchtigte Hohle (die wir fast gegangen sind, damit wir nicht ausrutschen) zur Schwalbenhauptwiese und dann weiter nach Neustadt. Jetzt ging es fast nur bergauf und ich hatte das Gefühl, daß der Berg überhaupt nicht enden wollte... Immer wieder mal sah ich "Orange" Kai - mal vor uns und manchmal auch hinter uns. Ruth kämpfte tapfer, aber sie entschloss sich doch, aus gesundheitlichen Gründen ab Neustadt nicht mehr zu laufen, sondern zu walken. Da wir diesen Entschluß aber zu 100% unterstützt haben, beschlossen wir,  uns trennen. Ich lief gemeinsam mit Holger weiter und Frank blieb bei Ruth. Weiter gins in Neustadt - vorbei an unserer Pension, bei der ich mir ein "Gel" und ein Riegel deponiert hatte. Leider war ich so in Gedanken versunken, daß ich es im Vorbeilaufen einfach vergessen habe. Zurücklaufen? Nein!
Mein Gürtel war mir mittlerweile auch zuviel, aber eine nette Neustädterin gestattete mir, ihn in ihrem Garten bis zum Abend zu "deponieren".
Jetzt kam das schwierigste Stück - der Burgberg. Das war im letzten Jahr mein "Todesberg", vor dem ich einen Riesenrespekt hatte. Deshalb beschlossen Holger und ich auch, ihn hochzugehen und nicht zu laufen. Oben angekommen, war ich glücklich, diese Tortour ohne Krämpfe wie im letzten Jahr  überstanden zu haben.
Doch ich hatte mich zu früh gefreut. Bereits nach kurzer Zeit merkte ich, wie sich die rechte Wade zuzog... An Laufen war kaum noch zu denken. Trotzdem versuchte ich es immer wieder.... An der Verpflegungsstelle am Großen Dreiherrenstein wollte ich mich mal kurz  massieren lassen, aber da hätte ich 5min warten müssen, weil sie gerade Pause gemacht haben... Das wollte ich mir und Holger nicht antun und wir liefen gemeinsam weiter.
Nach ca 1km traf mich dann der absolute Krampfhammer - es ging gar nichts mehr, ich konnte nichtmal mehr stehen. Holger half mir beim Dehnen und sprach mir Mut zu.  Dann kam auch noch Kai  und hat die Wade massiert. Danke Holger, danke Kai für eure Unterstützung! Ich war so froh, in diesem Moment nicht allein zu sein.
Inzwischen hatten uns auch Ruth und Frank wieder eingeholt. Wie im Trance hörte ich Frank fragen, ob ich es noch bis zur nächsten Verpflegungsstelle nach Frauenwald schaffen würde? Das hat mich sowas von wachgerüttelt! Ich, aufgeben? Niemals!
Weiter ging es - erst im langen Walkingschritt, dann versuchte ich wieder zu laufen. Und es ging! Wenn ich merkte, daß die Muskeln wieder krampfen wollten, stieg ich wieder auf den Walkingschritt um. Holger blieb bei mir und lies mich nicht allein.
In Frauenwald lies ich mir dann doch die Wade massieren, was es mir ermöglichte, die letzten "lumpigen" 5km fast durchweg zu laufen.
Mittlerweile hatten wir auch wieder zu Kai aufgeschlossen und wir liefen zusammen dem schönsten Ziel der Welt  in Schmiedefeld entgegen. Wir konnten es schon hören!
Auch den letzten Schlußanstieg haben wir aufrecht laufend bewältigt und sind lächelnd durchs Ziel gelaufen.
Und ab hier gibt es auch wieder Bilder - Bilder vom Zieleinlauf, von mir, von Kai, von den Hönower Schildkröten Norbert und Uwe, die fast zeitgleich mit uns von der Supermarathonstrecke ins Ziel einliefen. Leider habe ich Holger sofort aus den Augen verloren.













Ich war einfach glücklich, auch wenn es mit meiner Zielzeit wieder nichts geworden ist.
2009 gibt es den nächsten Versuch!





Kurz vor mir war gerade unsere "Schildkröte" Uwe nach 73km ins Ziel gekommen - leider ist das Lächeln aus dieser Perspektive nicht zu erkennen!































Wir lagen uns in den Armen und waren alle glücklich, es geschafft zu haben!
Hier seht ihr mich mit meinem Bruder (linkes Bild) und  auf dem rechten Bild mit Norbert, der auf den kompletten 73km die Vereinsfahne von Union getragen hat.  Schade, daß sie  genau an diesem Tag den Aufstieg verpasst haben!



















 Ebenso glücklich im Ziel:
 
 Schildkröte Uwe aus Hönow!

An dieser Stelle möchte ich euch allen ganz herzlich gratulieren! Allen, die ins Ziel gekommen sind - egal ob sie 73, 43,5 oder21km gelaufen, ob sie gewalkt oder gewandert sind!
Jeder von euch ist ein Sieger!
















Auch unser Lauftreff Ahornweg war mit glücklichen Siegern verteten: Irene, Jüren und Rainer beim Walking und Katrin, die erstmals in ihrem Leben einen Halbmarathon bewältigte. Mein ganz besonderern Glückwunsch gilt euch Vieren! Ihr wart super!!!!!!!! Herzlichen Glückwunsch auch an Lilli für ihr super Ergebnis beim HM und den 2. Jürgen, von denen ich leider keine Bilder habe!













                       Katrin, ich bin stolz auf Dich!




Weitere Bilder von unserem Rennsteiglauf findet ihr hier!
von Petra veröffentlicht in: GutsMuths Rennsteiglauf Community: Sport
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Sonntag, 18. mai 2008
Ich bin wieder zurück vom Rennsteig - vollgeladen mit Emotionen, Erlebten, Freude - einfach rundum glücklich!
Meinen Bericht könnt ihr bald hier auf meinen Blog lesen und auch ganz viele Bilder sehen.
Jetzt möchte ich aber erstmal Holger zu Wort kommen lassen. Er ist mit uns
"auf`s Ganze" gegangen und hat mir heute einen Bericht geschickt - über seine Beweggründe und Motivation, nochmal einen Marathon zu versuchen.
Ich habe beim Lesen Gänsehaut bekommen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn viele diesen Bericht lesen und vielleicht auch einen Kommentar hier schreiben würden - für Holger!
Ich möchte mich ganz herzlich bei Holger bedanken, daß er mir gestattet hat, diesen Bericht zu veröffentlichen.


17.05.08
Der Weg nach hinten
Noch stehe ich ganz unter dem Eindruck des heutigen Laufes, nebenbei bemerkt, meines zehnten Marathons auf dem Rennsteig. Es war der bisher langsamste Marathon meines Lebens. Warum er dennoch eine besondere Bedeutung für mich hatte – um das zu verstehen, muss ich euch ein bisschen mehr von mir verraten.
Ich laufe seit 1985 und 1986 lief ich das erste Mal auf dem Rennsteig. Seitdem beherrschen mich dieser Lauf und die Herausforderung, den Körper so zu trainieren, dass er eine derart lange Belastung gut durchsteht. Nach und nach kam der eine oder andere Stadtmarathon dazu und auch die Gier, bestimmte Zeiten zu laufen. Ich muss dazu sagen, dass ich ein reiner Freizeitsportler bin, mit Sicherheit nicht für Höchstleistungen gemacht, aber immer gerne dabei, ob es Laufen oder Fitness ist – der Spaß an der Bewegung als Ausgleich zur Arbeit stand eigentlich stets im Vordergrund. Ich konnte mich immer daran freuen, einen Lauf gut zu beenden und das vielleicht noch eine Minute schneller als im Vorjahr. Das war früher okay.
Der oben genannte Wunsch nach Leistungssteigerung führte ab 2006 dazu, dass ich mich verstärkt mit Trainingsplänen, Leistungsdiagnostik und Ähnlichem beschäftigte. Der Berlin-Marathon 2006 sollte der große Tag werden, an dem ich die 4-Stunden-Marke knacken wollte. Ich hatte es ein Jahr zuvor ohne besondere Pläne nur um drei Minuten verfehlt, nun sollte es mit einem „Schlachtplan„ klappen. Auf Teufel komm raus wurde der Trainingsplan umgesetzt, egal, wie es mir körperlich ging, verbissen und korrekt habe ich alles gemacht, was da stand.
Dazu kamen wachsende Belastungen im beruflichen und privaten Umfeld. Ich habe überhaupt nicht bemerkt, wie ich meinen geliebten Laufsport nicht mehr als Ausgleich zum beruflichen Stress und zur Gesunderhaltung betrieben habe, sondern den Sport als Dogma, als zusätzliche Pflicht, vielleicht sogar als Fetisch missbraucht habe. Kurz gesagt, die Zeit in Berlin schaffte ich nicht, der Kopf war total blockiert und nach dem Marathon reagierte mein Körper mit kompletter Leistungsverweigerung. Beim Joggen im leichten Trab war der Puls nach einer Minute bei 180, ich bekam kaum Luft. Manchmal stand ich am Anfang meiner Laufstrecke und mein ganzer Körper schrie innerlich: „Nein!„ – kein Schritt ging, ich bin oft trotz festen Vorhabens ohne einen einzigen Schritt wieder heimgefahren.
Im Winter 2006/2007 bekam ich scheinbar eine Erkältung mit nicht enden wollendem Husten. Kein Antibiotikum half, nichts. Der Lungenarzt diagnostizierte am Ende Asthma! Nie im Leben hatte ich so etwas wie Asthma! Was den Doc allerdings wunderte – keines der Medikamente zeigte Wirkung!
Zum Glück wusste einer der vielen Ärzte, dass Krankheiten auch psychosomatische Ursachen haben können und verfolgte diese Annahme. Damit kamen wir meinem Problem endlich auf die Spur. Ihr wisst es vielleicht: Die Summe aller Belastungen, die auf einen Menschen wirken, an deren Ende „gar nichts mehr geht„, nennt man Burn-Out-Syndrom.
Das Problem ist, es zu erkennen und so gingen eben mehrere Monate ins Land, bis ich dagegen etwas tun konnte. Medikamente zeigten zwar insofern Wirkung, dass in kurzer Zeit die Asthma-Symptome verschwunden waren, hatten aber gravierende Nebenwirkungen. Antriebslosigkeit und Gewichtszunahme waren die schlimmsten. Ich hatte tatsächlich geglaubt, mit Hilfe der Medikamente kann ich weitermachen wie bisher, immer volle Pulle, beruflich, privat, sportlich … Ein weiterer Irrtum! Dann kippte die Stimmung in die andere Richtung – ich kam mir extrem minderwertig vor, erst Power überall, nun die Situation, dass ich sportlich überhaupt nichts mehr konnte und es am besten sein lassen sollte. Erst ein mehrwöchiger, stationärer Aufenthalt in einer psychosomatischen Reha-Klinik Ende 2007
brachte die Wende und dazu eine Menge lebenswichtiger Erkenntnisse für mich. Ich lernte neu, mich auch an kleinen Dingen und scheinbar unbedeutenden Leistungen zu freuen. Ich war plötzlich stolz, nach der langen Zeit wieder fünf oder zehn Kilometer durchzuhalten, langsam und gemütlich, das hätte ich mir früher nie träumen lassen!
Ich schreibe euch das alles so offen und ausführlich, weil ich den einen oder anderen vor diesen Erlebnissen bewahren möchte. Ich rate euch bei allem Ehrgeiz – überprüft immer mal zwischendurch eure Motivation! Ihr müsst rechtzeitig erkennen, wann ihr möglicherweise beginnt, den Sport um seiner selbst Willen zu betreiben! Dann ist Vorsicht geboten. Der Grat zur Sucht ist schmal und der Weg zurück mühsam.
Ja, und nun war ich doch wieder beim Rennsteiglauf und bin den Marathon gelaufen! Ich gebe zu, es war eigentlich nicht meine Absicht. Ich hatte nach meinen vielen neuen Erkenntnissen beschlossen, für den Halbmarathon zu melden und hatte das auch schon erledigt. Eigentlich als Training dazu habe ich am 32 km-Trainingslauf der Aktion „Aufs Ganze" teilgenommen. Dort lief ich locker am Ende des Feldes und hatte Gelegenheit, mich ausführlich mit Frank und Petra zu unterhalten. Petra hat das übrigens sehr schön in ihrem Blog  reflektiert.
Beide bestärkten mich in dem Gedanken, dass auch das Bezwingen einer langen Strecke schon Leistung genug ist und dass es möglich ist, einen langen Lauf auch zu genießen und ohne Zeitdruck zu absolvieren. Als der 32 km-Lauf dann auch wider Erwarten gut verlief, reifte der Entschluss, es doch mit dem Marathon zu versuchen. So kam das und heute bin ich gemeinsam mit Frank und Petra einen Großteil der Strecke gemeinsam gelaufen. Wir halfen uns gegenseitig voran, kämpften mit kleineren Wehwechen und am Ende liefen wir lächelnd ins Ziel – so wie es sein soll. Die Zeit von knapp 6 Stunden habe ich eigentlich nur am Rande registriert. So kam ich zu meinem langsamsten Marathon, aber vielleicht zu meinem wertvollsten. Danke euch beiden!
von Petra veröffentlicht in: Geh auf`s Ganze Community: Laufen
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Donnerstag, 15. mai 2008

Es sind jetzt nur noch 2 Tage bis zum Rennsteiglauf, 2 Tage bis zu meinem Marathon.
Ich komme gerade von meinem kurzen, lockeren Trainingslauf zurück. Es ist der letzte Lauf vor dem Start.
Ich fühle mich gut und auch der Kopf ist bereit für die Herausforderung. Die Freude auf Samstag ist noch größer als  die Nervosität. Das will bei mir schon was heißen!

Ein Blick auf den Wetterbericht sagt mir fürs Laufen angenehme Temperaturen von 15°C voraus. Naja, ein bischen Regen ist auch dabei, was mich aber nicht umhaut.

Rennsteigläufer sind nun mal die Härtesten!


Ich wünsche allen Startern - egal welche Strecke sie laufen, walken oder wandern - viel Erfolg, einen guten Lauf und das jeder sein persönliches Zeitziel erreichen möge.

Vor allem aber wünsche ich das allen meinen Mitstreitern vom Rennsteiglaufforum, mit denen ich abends eine gigantische Läuferparty feiern möchte und werde.

Liebe Foris!
Kommt gut über`n Rennsteig! Ich wünsch euch viel Erfolg!  Wir sehen uns!
Eure Petra


von Petra veröffentlicht in: GutsMuths Rennsteiglauf Community: Laufen
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Dienstag, 13. mai 2008
Heute habe ich eine Mail erhalten, über die ich mich ganz besonders gefeut habe:

Holger geht Auf`s Ganze!

Ich habe Holger bei unserem finalen Trainingslauf auf der Original Rennsteigstrecke kennengelernt. Holger lief mit uns in der "langsamen" 5h:30min - Gruppe und wir hatten viel Zeit, uns zu unterhalten.
Eigentlich hatte er sich vorgenommen, keinen Marathon mehr zu laufen und es bei der halben Distanz zu belassen. Trotzdem nahm er an unserem letzten gemeinsamen Trainingslauf teil und genoss es, gemeinsam mit uns langsam und genußvoll die Strecke zu absolvieren. Ich glaube, wir haben ihm an diesem Tag gezeigt, daß Marathonlaufen nicht unbedingt ein Kampf gegen die Zeit werden muß, sondern, daß man einen Marathon auch langsam laufend geniessen kann.
Umso mehr freue ich mich, daß sich Holger jetzt endgültig entschlossen hat, gemeinsam mit   Brems - und Zugläufer Frank und uns allen  am 17. Mai den Marathon unter die Füße zu nehmen und vielleicht sogar selbst als Pacemaker einzuspringen.
Holger - ich bin stolz auf dich, auf Deinen Entschluß, es doch noch einmal zu versuchen.
Wir werden es schaffen und vielleicht auch gemeinsam mit Frank und Ruth  ins Ziel zu kommen. Für mich gäbe es nichts Schöneres als ein Zieleinlauffoto von uns 4en!
Es wird ein Siegerfoto werden, ein Foto, daß den Sieg in der Kategorie "Kampf gegen sich selbst" dokumentieren wird!
Ich freue mich jetzt  schon auf unseren gemeinsamen Lauf..
Wenn wir am Samstag wieder an dieser Verpflegungsstelle sind, haben wir nur noch wenige km bis zum Ziel!
Holger DU schaffst es, Ruth - DU schaffst es,  WIR schaffen es! Die Zeit ist doch zweitranging!


















Ich wünsche allen "Auf`s Ganze" Läufern viel Erfolg auf der Strecke, einen guten Lauf und kommt glücklich, aufrecht laufend mit einem Lächeln auf den Lippen ins Ziel!

von Petra veröffentlicht in: Geh auf`s Ganze Community: Laufen
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